Kurzanleitung

Um Ihre Pressemitteilung kostenlos bei uns zu veröffentlichen sind nur wenige Schritte möglich. Bereits in 3 Minuten könnte Ihre Pressemitteilung online sein.

  1. Registrieren sie sich kostenlos bei Pressemitteilung.in. Sie müssen nur Ihren Benutzernamen und Ihre Email-Adresse angeben und erhalten anschließend per Email einen Link, mit dem Sie die Registrierung abschließen können.
  2. Klicken sie auf "Pressemitteilung einsenden" und füllen sie alle nötigen Felder aus.
  3. Es gibt keinen dritten Schritt. War das nicht einfach?
  4. Legen Sie jetzt direkt los und verschaffen Sie ihrer Pressemitteilung die nötige Aufmerksamkeit. Sämtliche Veröffentlichungen von Pressemitteilungen sind absolut kostenlos.

Wir moderieren!

Um die Qualität der veröffentlichten Pressemitteilungen hoch zu halten, unterhalten wir ein Redaktionsteam, dass die eingesendeten Meldungen ständig überprüft und ggf. löscht bzw. nicht veröffentlicht.

Newsfeeds

Inhalt abgleichen

Finanzkrise 3.0: Der Mauer-Fall

31. Mai 2010 - 12:04

Humpty Dumpty sat on a wall
Humpty Dumpty had a great fall
All the king´s horses
And all the king´s men
Couldn´t put Humpty together again.

Der Humpty Dumpty Effekt
Das dicke Ei Humpty Dumpty sitzt auf einer Mauer. Alle schauen es an und befürchten, es könne abstürzen. Doch niemand tut etwas. Und wie es abstürzt! Es hat einen großartigen Fall und alle schauen zu. Dann schickt der König alle Ressourcen, die er aufzubieten hat. Die klügsten Männer, die besten Pferde. Aber niemand kann das Ei wieder zusammensetzen.

Der Kinderreim Humpty Dumpty scheint heute aktueller zu sein als je zuvor. Sitzt heute „das Weltenei“ auf der Mauer? Befindet es sich schon im freien Fall?

Die Finanzkrise ab 2008 (1.0) und die Finanzkrise 2010 (2.0) sind längst keine Krisen des Finanzsektors alleine mehr. Sie sind handfeste internationale Krisen, die untrennbar verbunden sind mit zentralen ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen der Menschheit.

Aktionismus in der Finanzkrise
Die zunehmende weltweite Verbundenheit und damit auch Abhängigkeit voneinander führt dazu, dass vergleichsweise kleine Anlässe zu weltweiten Wirkungen führen können. Die Finanzkrise 2008, die zu einer weltweiten Rezession führte, wurde durch eine regionale Immobilienkrise in den USA ausgelöst. Die Finanzkrise 2010 wurde durch die Verschuldungssituation einiger Mitgliedsstaaten der EU ausgelöst.

Anstatt jedoch die Ursachen der Finanzkrisen anzugehen, werden alle verfügbaren Ressourcen aufgewendet, um die Symptome der Finanzkrisen zu behandeln. Die nächste Finanzkrise, die Finanzkrise 3.0, ist damit schon vorgezeichnet. Ursache ist die Art des Denkens, die sich an egozentrischen und nationalen Sichtweisen festklammert, wobei die Einbeziehung von globalen Perspektiven andere Lösungsansätze in den Blickpunkt rücken würde.

Immer deutlicher wird, dass eine national ausgerichtete Politik ungeeignet ist, den aktuellen Herausforderungen in angemessener Weise zu begegnen. Die Finanzmärkte und die Weltwirtschaft sind global ausgerichtet. Sie orientieren sich an weltweiten Entwicklungen. Die Nationalstaaten versuchen weiterhin ihre nationale Identität zu waren und wehren sich gegen den Verlust staatlicher Souveränität. Selbst innerhalb der Europäischen Union scheint eine den Nationalstaat transzendierende gemeinsame Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik noch in weiter Ferne zu sein.

Angesichtes der Finanzkrise 2010 zeigten sich viele Politiker über das Ausmaß der Krise überrascht, obwohl die strukturellen Probleme der gemeinsamen Währung bei gleichzeitiger national unterschiedlicher Wirtschafts- und Finanzpolitik seit der Einführung des Euros bekannt sind. Die Politik reagierte zunächst gar nicht auf die Krise und dann mit angstgetriebenem Aktionismus: Einem nie dagewesenen Ressouceneinsatz in Form von Subventionen und Bürgschaften. Ganz so wie bei Humpty Dumpty. Doch: „All the king´s horses and all the king´s men couldn´t put Humpty together again.”

Schauen wir uns das Beispiel der "Rettungsschirme" in Deutschland an:

- Aufbau eines Rettungsschirms für Banken in Folge der Finanzkrise 2008 in Höhe von 480 Milliarden Euro innerhalb einer Woche und eine politische Garantiezusage zur Sicherung aller Bankeinlagen in Deutschland in Billionenhöhe.

- Aufbau eines Rettungsschirms für Gläubigerbanken Griechenlands in Höhe von 110 Milliarden Euro mit einem Anteil Deutschlands von 22 Milliarden innerhalb von einer Woche.

- Aufbau eines Euro-Rettungsschirms in Höhe von 750 Milliarden Euro mit einem deutschen Anteil von 148 Milliarden Euro innerhalb von einer Woche.

Die nächste Krise der Finanzmärkte, die Finanzkrise 3.0, ist nur eine Frage der Zeit. Die bisherige aktionistische Vorgehensweise in Form des Einsatzes immer höherer Finanzmittel wird bei der nächsten Finanzkrise an ihre Grenzen stoßen, denn Einsparungen und Steuererhöhungen können auf Dauer nicht gegen die Bevölkerung durchgesetzt werden.

Doch es gibt eine Alternative: Die Transzendierung alter Denkgewohnheiten. Ein Umdenken von einem Bewusstsein der Knappheit hin zu einem Bewusstsein der Fülle.

Die finanzielle Freiheit der Menschheit
Heute beträgt das globale Volumen der Finanztransaktionen laut Wirtschaftsförderungsinstitut WIFO 3.300 Billionen US-Dollar pro Jahr. Das sind 13.100 Milliarden US-Dollar pro Handelstag. Nur ein kleiner Teil davon finanziert realwirtschaftliche Geschäfte wie Handelsg��ter und Dienstleistungen. So ist das Volumen von Devisengeschäften fast 70 Mal höher als das Volumen des Handels mit Gütern und Dienstleistungen.

Bei diesen unvorstellbar hohen Finanztransaktionen handelt es sich zum überwiegenden Teil um Spekulationsgeld auf der Suche nach höchstmöglichem Profit. Verfügbare finanzielle Ressourcen jagen um den Globus auf der Suche nach rentablen Anlagen.

Die Regulierung der Finanzmärkte muss zum Ziel haben, dass die Anlagen rentabel sind, die der Menschheit dienen. Die Spekulation in gewinnträchtige Anlageformen, die der Entwicklung der Menschheit nicht dienen, muss durch eine entsprechende Regulierung der Finanzmärkte weniger lukrativ werden.

Die weltweiten Geldmittel stehen dann grundsätzlich der Weltgemeinschaft zur Verfügung. Die finanzielle Freiheit der Menschheit ist daher unermesslich. Wir leben in einer Welt der Fülle und des Reichtums. Die Menschheit verfügt über alle Mittel, eben auch über alle notwendigen Finanzmittel, um den Herausforderungen von Hunger, Armut und Zerstörung der Lebensgrundlagen des Planeten zu begegnen. Eine neue Denkweise ist dafür erforderlich, die die Menschheit und das Leben auf dem Planeten Erde als Eins erkennt und auf dieser Grundlage handelt. Dann gibt es genug für alle.

Der Geist des Lebens
Eine Welt, in der Hunger und extreme Armut überwunden sind, ist möglich. Sie hängt ab von der Bewusstheit jedes einzelnen Menschen für die Einheit der Welt. Viele Anzeichen deuten heute darauf hin, dass es gelingen wird, die vom Geist des Lebens erfüllten Menschen so miteinander zu verbinden und zu vernetzen, dass Maßnahmen zum Wohle der Menschheit ergriffen werden, die eine lebensfördernde Entwicklung ermöglichen.

Eine lebensfördernde Entwicklung zeichnet sich dadurch aus, dass sich Leben entfalten kann und die Befriedigung der grundlegenden Bedürfnisse der Menschen in allen Kontinenten zum Primat für globales und lokales Handeln wird und damit auch zum Primat für die Regulierung der Finanzmärkte und für die Entscheidung über den Einsatz der weltweit verfügbaren Geldmittel.

Das Bewusstsein für die Einheit der Welt ist lebendig und in vielen Initiativen bereits heute deutlich sichtbar. Auch die Impulse aus neuen Formen des Wirtschaftens sind zukunftsweisend. Die Zeit ist reif, ein neues Kapitel des Wirtschaftens aufzuschlagen. Viele Unternehmen tun dies schon heute.

Ein Beispiel aus dem Erfahrungsbereich des Autors dieses Artikels sind neue Formen des Networking von Mensch zu Mensch. Dabei geht es um den Aufbau von Kunden-Netzwerken. Das Networking kann nebenberuflich begonnen werden, und zwar ohne finanzielles Risiko, ohne Anfangsinvestition und ohne Abhängigkeit von Banken. Diese alternative Form einer Selbstständigkeit bietet jedem, unabhängig von Alter und Geschlecht, Bildungsstand, persönlichen Erfahrungen und finanziellem Hintergrund, vielfältige Verdienstmöglichkeiten. Die Finanzkrise 3.0 wird eine Wirtschaftskrise zur Folge haben, bei der ein dauerhaftes Zusatzeinkommen durch Networking wichtig werden könnte.

Mehr dazu im Internet unter www.elalba.de.

Morgenleuchten
Vielleicht kommt es so: Die Finanzkrise 3.0 wird den freien Fall des Humpty besiegeln. Das „Weltenei“ wird zerbrechen. Es wird bei allem Ressouceneinsatz auf der Grundlage herkömmlicher Denkweisen nicht wieder gekittet werden können.

Doch: Alte Denkweisen gehen zu Bruch, um Raum zu schaffen für neues Denken, Handeln und Fühlen. Ein Denken, vom Geist des Lebens erfüllt, wird zu Lösungsansätzen führen, die den Herausforderungen der Zeit nach der Finanzkrise 3.0 gerecht werden können. Der Mauer-Fall des Humpty hat dann eine neue Bedeutung, die erfüllt ist von der Hoffnung auf lebensfördernde Veränderungen im Morgenleuchten einer neuen Zeit, in der sich eine umfassendere Denkweise etabliert hat, die dann auch zu der Herausbildung von neuen Wirtschafts- und Finanzsystemen beitragen wird, die der Menschheit und dem Planeten dienen.

Die Richtung der möglichen Entwicklung des weltweiten Wirtschafts- und Finanzsystems ist vorgezeichnet. Sie entspricht der natürlichen Entfaltungsdynamik sozialer Systeme, wie sie beispielsweise aus den sozialwissenschaftlichen Forschungsarbeiten von Clare W. Graves und dem Modell "Spiral Dynamics" bekannt ist. Wer sich näher mit der Dynamik der Entwicklung menschlicher Denkweisen beschäftigen möchte, dem seien diese Forschungsarbeiten empfohlen.

Literaturtipps:

Beck, Don Edward / Cowan, Christopher: Spiral Dynamics, Mastering Values, Leadership, and Change, Oxford (UK), 1996

Graves, Clare W., Hrsg: Cowan, Christopher / Natasha Todorovic: Clare W. Graves Explores Human Nature: The Never Ending Quest. Santa Barbara (USA), 2005

Pressekontakt

Ralf Pochadt, Oberstraße 131, D-53859 Niederkassel
Telefon: +49 (0)2208 91 43 45,
Internet: www.elalba.de
www.integrale-beratung.biz/pochadt
E-Mail: info@elalba.de

Unternehmensdarstellung

Ralf Pochadt:
Dipl. Betriebswirt, Soziologe (M.A.), Berater im Touristik- und Netzwerk-Marketing.

Als Organisationsberater in der Entwicklungszusammenarbeit lernte ich in den 1990er Jahren die Praxis der "Pädagogik der Befreiung" von Paulo Freire kennen. Er führte Ausbildungskampagnen durch, bei denen er die Dynamik der Multiplizierung nutzte: Wer ausgebildet wurde, lernte zugleich, wie er andere Menschen ausbilden kann und so kam es zu einem Multiplizierungseffekt und damit zu revolutionären Erfolgen. Dabei spielt eine kraftvolle Vision, die verbunden ist mit der Quelle der Lebenskraft, eine Schlüsselrolle.

Heute wende ich diese Erfahrungen als Berater im Touristik- und Netzwerk-Marketing an. Ich bin davon überzeugt, dass die Nutzung der Dynamik der Multiplizierung menschlicher Fähigkeiten unser Wirtschaften revolutionieren wird. Netzwerk-Marketing ist ein Beispiel dafür, dass sich eine neue Denkweise im Wirtschaftsleben herauszubilden beginnt. Das Weitergeben von Erfahrungen führt dabei zum Erfolg. Geben und Empfangen gehören zusammen. Mehren von Erfolg erfolgt durch Ausdehnung des Erfolgs auf andere Menschen. Dabei ist Erfolg, was erfolgt, wenn Menschen in Verbindung mit der Quelle der Lebenskraft ihre Ziele erreichen und wenn ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Internet:
www.elalba.de
www.integrale-beratung.biz/pochadt